Finasterid und Minoxidil: Warum Medikamente vor der Transplantation zählen

· 2 Min. Lesezeit · Apex Beauty
Abstrakte Darstellung medikamentöser Erhaltungstherapie

Vor jeder Transplantation steht die Frage, ob der Haarausfall überhaupt stabil ist. Denn wenn er weiterläuft, wächst er um das Transplantat herum weiter, und das Ergebnis sieht nach wenigen Jahren unnatürlich aus. Deshalb geht es hier um Medikamente.

Die zwei etablierten Wirkstoffe

Finasterid

Ein verschreibungspflichtiges Medikament, das die Umwandlung von Testosteron in DHT hemmt. DHT ist der Hauptfaktor bei anlagebedingtem Haarausfall. Finasterid wirkt vor allem erhaltend, weniger aufbauend.

Es ist verschreibungspflichtig, und das aus gutem Grund: Es hat mögliche Nebenwirkungen, die vor der Einnahme ärztlich besprochen gehören. Wir empfehlen hier bewusst keine Dosierung, das gehört in ein Arztgespräch.

Minoxidil

Topisch aufgetragen, wirkt über eine bessere Durchblutung der Kopfhaut. Frei verkäuflich, wirkt bei manchen deutlich, bei anderen kaum. In den ersten Wochen kommt es häufig zu verstärktem Ausfall, bevor sich der Zyklus umstellt.

Warum das für eine Transplantation zählt

Eine Transplantation versetzt vorhandene Haare, sie stoppt den Haarausfall nicht. Die nicht transplantierten Haare fallen weiter aus, wenn nichts dagegen unternommen wird. Deshalb ist eine medikamentöse Erhaltungstherapie bei vielen Patienten die Voraussetzung dafür, dass das Ergebnis über Jahre stimmig bleibt.

Was wir dazu sagen und was nicht

Wir sagen Ihnen bei der Beratung ehrlich, ob Ihr Haarausfall aus unserer Sicht stabil genug für eine Transplantation ist. Was Sie einnehmen sollten und in welcher Dosierung, entscheidet ein Arzt im persönlichen Gespräch, nicht ein Blogartikel.

Hintergrund zu den Ursachen von Haarausfall steht in der Hairpedia.

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