PRP-Behandlung bei Haarausfall: Was sie leistet und was nicht
PRP steht für plättchenreiches Plasma. Es wird häufig als eigenständige Behandlung gegen Haarausfall verkauft. Realistischer ist es als Ergänzung, und genau so setzen wir es ein.
Was bei einer PRP-Behandlung passiert
Es wird Blut abgenommen und zentrifugiert, um die Blutplättchen zu konzentrieren. Dieses Konzentrat wird in die Kopfhaut injiziert. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren sollen die Durchblutung und die Aktivität vorhandener Follikel unterstützen.
Was PRP realistisch leisten kann
- Bestehende, aber geschwächte Follikel stabilisieren
- Nach einer Transplantation das Anwachsen der Grafts unterstützen
- Bei frühem, noch nicht vernarbtem Haarausfall die Ausdünnung verlangsamen
Was PRP nicht leisten kann
PRP bringt keine Haare an Stellen zurück, an denen der Follikel bereits abgestorben ist. Auf einer vollständig kahlen Fläche wird nichts nachwachsen. Wer PRP als Ersatz für eine Transplantation verkauft, verkauft eine Illusion.
Warum PRP bei uns im Paket ist
Nach einer Transplantation befinden sich die Grafts in einer kritischen Phase. PRP am Behandlungstag ist deshalb in allen drei Paketen enthalten und nicht als Zusatzleistung ausgepreist.
Wie oft und wie lange
Als begleitende Behandlung sind üblicherweise drei bis vier Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen sinnvoll, danach Auffrischungen. PRP ist eine laufende Behandlung, kein einmaliger Eingriff. Diese laufenden Sitzungen sind bei keinem Anbieter Teil des Grundpakets, auch bei uns nicht, und gehören deshalb in Ihre Kostenrechnung.
Mehr zu den Behandlungsoptionen bei Haarausfall steht in der Hairpedia. Was in den Paketen enthalten ist, finden Sie auf der Preisseite.
Wie sieht Ihre Haarsituation aus?
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