DHI Haartransplantation: Ablauf, Vorteile und für wen sie geeignet ist

· 2 Min. Lesezeit · Apex Beauty
Abstrakte Darstellung des DHI-Implanter-Verfahrens

DHI steht für Direct Hair Implantation. Der Begriff wird häufig so verwendet, als wäre er eine Alternative zu FUE. Das ist er nicht, und dieses Missverständnis führt zu falschen Erwartungen.

Was DHI technisch bedeutet

Bei jeder Haartransplantation gibt es zwei Schritte: die Entnahme der Follikel aus der Spenderregion und das Einsetzen in den Empfängerbereich. FUE beschreibt die Entnahme. DHI beschreibt das Einsetzen.

Beim klassischen Vorgehen werden zuerst Kanäle geöffnet und die Grafts anschließend eingesetzt. Bei DHI übernimmt ein Implanter-Stift, oft Choi-Implanter genannt, beides in einem Schritt.

Wo DHI Vorteile bringt

  • Haarlinie: Winkel und Richtung jedes Grafts lassen sich präziser steuern, was für die vorderste Reihe zählt.
  • Kürzere Zeit außerhalb des Körpers: Die Grafts sind weniger lange der Luft ausgesetzt.
  • Dichte auf kleiner Fläche: Bei begrenzten Arealen lässt sich enger setzen.
  • Teilrasur möglich: Für Patienten, die keine Vollrasur wollen, ist DHI oft praktikabler.

Wo DHI nichts verbessert

Bei großen Flächen mit hoher Graft-Zahl dauert DHI länger und ist teurer, ohne dass das Ergebnis zwangsläufig besser wird. Ist die Spenderregion schwach, ändert die Implantationsmethode daran nichts. Und eine schlecht geplante Haarlinie bleibt schlecht, egal mit welchem Instrument sie gesetzt wurde.

Wie die Methode festgelegt wird

Bei Apex Beauty wird die Technik bei der Beratung in Österreich festgelegt, nach Befund, nicht nach Preisliste. Wenn klassisches FUE für Ihre Fläche das sinnvollere Verfahren ist, sagen wir das.

Der Vergleich beider Verfahren steht ausführlich in unserer Hairpedia. Was in den Paketen enthalten ist, finden Sie auf der Preisseite.

Wie sieht Ihre Haarsituation aus?

In einer kostenlosen Analyse sagen wir Ihnen ehrlich, was in Ihrem Fall realistisch ist.

Kostenlose Beratung sichern